Eingewöhnungszeit

 

Übergänge positiv gestalten - Ich bin jetzt ein Kitakind

Es geht immer einen Schritt nach vorne oder auch mal zurück.

Der Schritt in den Kindergarten, ist ein großer Schritt nach vorne auf dem Lebensweg.

 

Für Ihr Kind bedeutet der Schritt in den Kindergarten zu gehen…

… Die neue Umgebung von der sicheren Basis (= Bezugsperson/Eltern) ausgehend zu erkunden, um sich so auf sie einzustellen.

… Kontakte zu neuen Bezugspersonen (= Erzieher) aufzubauen, mit denen sie erst einmal vertraut werden müssen.

… sich in die bestehende Gruppe zu integrieren, d. h. ein Position in der Gruppe zu finden.

… mit der Situation der Trennung von Mama oder/und Papa umgehen lernen.

… sich nun als Kindergartenkind/Krippenkind neu zu definieren.

 

Um Ihrem Kind den Übergang vom Elternhaus, der gewohnten Umgebung, in den Kindergarten zu erleichtern, gibt es wichtige Schritte, die wir auf dem Weg der Eingewöhnung gemeinsam gehen…

 

...deshalb braucht es viel Zeit und Geduld für die Eingewöhnung…

  • Jedes Kind reagiert anders auf die Neuerung und braucht Zeit.
  • Insbesondere die jüngeren Kinder bedürfen einer intensiveren Begleitung durch die Eltern!
  • Die Eingewöhnung kann mehrere Wochen dauern, deshalb sollten Sie immer für das Kind da sein und ihm Zeit geben.
  • Wenn es länger dauert, ist auch dies im Rahmen und völlig in Ordnung!

Jedes Kind nimmt die neue Situation anders wahr – Wir reagieren individuell und unterstützen Ihr Kind, um es auf diesem neuen Weg bestmöglich zu begleiten!

 

…damit wir den Weg im Tempo des Kindes gehen können…

  • Sie begleiten Ihr Kind die ersten Tage in die Gruppe und gehen so gemeinsam auf Entdeckungsreise im Gruppenraum.
  • Das Kind soll die Umgebung frei erkunden und zum Spiel übergehen, wenn es soweit ist – kein Druck!
  • Hier nutzen wir die Möglichkeit, uns dem Kind als neue Bezugsperson vorzustellen und Kontakt aufzunehmen.
  • Vom Mitspieler werden Sie zunehmend zum Beobachter.
  • Als Beobachter ziehen Sie sich stückweise zurück und entziehen sich auch immer wieder für kurze Zeit dem Blickfeld des Kindes.
  • Wir als Erzieher beobachten die Situation, bieten Kontakt und nehmen das Kind in der Gruppe auf, ohne uns aber dem Kind aufzudrängen.
  • Dieser Prozess dauert unterschiedlich lange und richtig sich nach den individuellen Bedürfnissen des Kindes.
  • Nach und nach, versuchen wir, dass Sie als Eltern über eine immer längere Zeit gehen und wiederkommen, sodass sich das Kind langsam an die neue Situation, ohne Mama/Papa im Kindergarten/Krippe zu bleiben, gewöhnen kann.

 

…und das Kind am Ende gerne in der Einrichtung bleibt.

  • Hier sollte dem Kind mit klaren Worten signalisiert werden, dass Sie jetzt gehen und auch wieder kommen und es abholen.
  • Das Kind soll verstehen, dass Sie wollen, dass es hier bleibt. Wir als pädagogisches Personal beobachten, wie das Kind auf die Trennung reagiert und stehen hier im engen Austausch und Kontakt mit Ihnen.
  • Anfangs ist die Spanne der Betreuungszeit relativ kurz, damit Ihr Kind langsam Sicherheit gewinnt und auch wirklich weiß, dass Sie es wieder abholen.

 

Wir reagieren und gehen auf die individuellen Bedürfnisse des Kindes ein und so richtet sich die Eingewöhnung auch ganz nach dessen Tempo.

Unser oberstes Ziel ist es, dass sich das Kind und die Eltern dabei wohlfühlen, täglich zu uns in den Kindergarten zu kommen.

 

Um sich bereits vor dem Eintritt in den Kindergarten kennenlernen und beschnuppern zu können gibt es zuvor:

  • Anmeldegespräche
  • Einen Elternabend
  • Einen Schnupptertag in der Gruppe
  • die Möglichkeit, jederzeit mit Fragen und Wünschen auf uns zuzukommen
  • Gespräche über die Eingewöhnung